Schlafstörungen: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Insomnie

Inhaltliche Qualitätssicherung: Dr. rer. nat. Till Schumacher (Apotheker)

Schlafstörungen sind weit verbreitet und betreffen Personen in jeder Altersgruppe. Die Arten der Schlafstörungen (Einschlafstörungen und/oder Durchschlafstörungen, Schlafapnoe etc.) sind hierbei so vielseitig wie die Ursachen selbst. Auch die Auswirkungen der Schlaflosigkeit sind vielfältig und können die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinflussen. Grund genug, um Sie über die Ursachen, die Symptome und die Behandlungsmöglichkeiten der Schlafstörungen aufzuklären.

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Schlafstörungen: Ursachen

Die Ursachen der Schlaflosigkeit lassen sich im Wesentlichen in organische Ursachen und psychische Ursachen unterteilen, wobei es unabhängig hiervon noch weitere Ursachen gibt (z.B. Schmerzen, Alkoholkonsum, Histaminintoleranz etc.). Sollte Ihnen die Ursache für Ihre Schlafstörung bekannt sein, sind Sie einer erfolgreichen Behandlung schon ein gutes Stück näher gekommen.

Organische Ursachen

Diabetes

Diabetes kann den Schlaf auf verschiedene Weise stören. Die Schwankungen des Blutzuckerspiegels können zu nächtlichen Hypoglykämien führen, die den Betroffenen wach werden lassen und das anschließende Einschlafen erschwert. Aber auch eine Überzuckerung kann bei Diabetikern zu Schlafstörungen führen, beispielsweise durch den erhöhten Harndrang. Auch können diabetische Neuropathien zu Schmerzen und Unbehagen führen, was ebenfalls den Schlaf beeinträchtigen kann.

Um Schlafstörungen durch Diabetes zu vermeiden, gilt es in erster Linie also den Blutzuckerspiegel in den Griff zu bekommen und diesen richtig einzustellen. Insbesondere vor dem Schlafengehen sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel also überprüfen, um die Schlafqualität zu verbessern.

Schilddrüse

Schilddrüsenerkrankungen können durch die unterschiedlichen Symptome Einfluss auf den Schlaf haben. Eine Schilddrüsenüberfunktion, auch bekannt als Hyperthyreose, kann zu Symptomen wie Nervosität und Herzklopfen führen, wodurch Betroffene häufig schlecht bis gar nicht einschlafen können. Im Gegensatz dazu kann aber auch eine Schilddrüsenunterfunktion, die sogenannte Hypothyreose, zu einem erhöhten Schlafbedürfnis und Müdigkeit führen, bei einer gleichzeitig kürzeren Schlafdauer. Sowohl die Schilddrüsenüberfunktion als auch die Schilddrüsenunterfunktion können damit also den Schlaf in negativer Weise beeinträchtigen.

In erster Linie gilt es daher die zugrundeliegende Schilddrüsenerkrankung als Ursache der Schlaflosigkeit zu behandeln, um die Schlafqualität zu verbessern. Bei der Hyperthyreose kann also die Einnahme von Medikamenten, die die Schilddrüsenaktivität reduzieren, zu einer Normalisierung des Schlafs führen. Bei der Hypothyreose kann hingegen die Gabe von Schilddrüsenhormonen (z.B. L-Thyroxin oder Thyroid) helfen, das Schlafverhalten zu normalisieren.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen können den Schlaf auf vielfältige Weise beeinträchtigen. Patienten mit Herzinsuffizienz können beispielsweise aufgrund von Atemnot Schwierigkeiten haben, eine bequeme Schlafposition zu finden. Andererseits können Herzrhythmusstörungen zu einem Gefühl der Unruhe und zu nächtlichen Aufwachphasen führen.

Die Behandlung der Herz-Kreislauf-Erkrankung sollte insofern das primäre Ziel sein, um die Schlafqualität zu verbessern. Hierzu gehören in erster Linie eine angemessene medikamentöse Einstellung, eine gesunde Ernährung sowie im Idealfall eine regelmäßige körperliche Bewegung.

Rheuma

Rheumatische Erkrankungen führen häufig zu chronischen Schmerzen, welche das Einschlafen sowie das Durchschlafen erschweren. Entzündliche Gelenkerkrankungen wie rheumatoide Arthritis verursachen Gelenkschmerzen und Gelenksteifigkeit, die sich nachts verstärken und den Schlaf stören können. Die damit verbundene Erschöpfung am Tag kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen.

Insofern gilt hier, der Grunderkrankung durch eine effektive Schmerzbehandlung entgegenzuwirken, um die durch die rheumatische Erkrankung ausgelöste Schlafstörung in den Griff zu bekommen. Neben der Gabe von NSAR kann Ihnen Ihr behandelnder Arzt auch Physiotherapie und/oder ergotherapeutische Maßnahmen verordnen, um die Symptome zu lindern und die Schlafqualität zu verbessern.

Parkinson

Die Parkinson-Krankheit kann den Schlaf durch die charakteristischen motorischen Symptome wie Zittern und Steifigkeit beeinträchtigen. Diese Symptome können es dem Betroffenen z.B. erschweren, sich im Bett zu drehen und eine bequeme Schlafposition zu finden. Auch ist bei Betroffenen häufig eine sog. REM-Schlafverhaltensstörung zu beobachten, welche durch eine vermehrte Bewegung im Traumschlaf gekennzeichnet ist.

Sofern Schlafstörungen aufgrund einer Parkinson-Erkrankung vorliegen, gilt es dies mit dem behandelnden Arzt zu besprechen, welcher z.B. kurzwirksame Schlafmittel oder niedrig dosierte Antidepressiva zur Linderung der Symptomatik verordnen könnte.

Restless-Legs-Syndrom

Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) verursacht, insbesondere in Ruhephasen und in der Nacht, einen Drang die Beine zu bewegen. Hierdurch kann das Einschlafen erschwert werden und zu häufigem nächtlichen Erwachen führen. Die genaue Ursache von RLS ist derzeit noch unbekannt, aber es konnte eine Verbindung zu einer Dopamin-Dysfunktion festgestellt werden. Auch ein Zusammenhang zu einem Eisenmangel konnte beobachtet werden.

Die Behandlung von RLS erfolgt in der Regel rein symptomatisch, da die Ursache der Erkrankung weitestgehend unbekannt ist. Die geeignete Behandlungsmöglichkeit wird der behandelnde Arzt mit dem Betroffenen individuell abstimmen, in Betracht kommen z.B. Dopaminantagonisten. Neben einer medikamentösen Behandlung kann ein angepasster Lebensstil zur Verbesserung der RLS-Symptome führen. Hierzu gehört z.B. die Reduzierung von Koffein und Alkohol sowie regelmäßige Bewegung.

Krebs

Krebs sowie die entsprechenden Behandlungen können enorme Auswirkungen auf den Schlaf haben. Dies ist auf die entsprechenden Schmerzen, Nebenwirkungen von Medikamenten und die psychische Belastung durch die Erkrankung zurückzuführen. Insbesondere Chemotherapie und Bestrahlung können zu Müdigkeit und einem gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus führen.

Sofern die Schlafstörungen durch eine Krebserkrankung hervorgerufen werden, ist eine individuelle Herangehensweise notwendig, um den Schlafstörungen entgegenzuwirken. Dies kann eine Schmerztherapie, psychologische Unterstützung und ggf. schlaffördernde Medikamente beinhalten. Zudem können Entspannungstechniken vor dem Schlafen helfen, die Schlafqualität zu verbessern.

Psychische Ursachen der Schlaflosigkeit

Neben den organischen Ursachen können auch psychische Faktoren erheblichen Einfluss auf die Schlafqualität haben. Depressionen, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und Angststörungen sind häufige psychische Erkrankungen, die entweder zu Schlafstörungen führen können oder die eine bereits vorhandene Schlafstörung verschlimmern können.

Schlafstörungen durch Depressionen

Schlafstörungen sind ein häufiges Symptom von Depressionen, die z.B. durch schlafstörende Gedanken ausgelöst werden. Die Schlafstörungen führen wiederum zu einer verstärkten Depressionen, wodurch sich ein Teufelskreis aus Depressionen und Schlafstörungen ergibt.

Sollten Schlafstörungen also auf Depressionen zurückzuführen sein, sollte die Behandlung der Depression das primäre Ziel sein, um die Schlafqualität des Betroffenen zu verbessern. Zur Therapie kann z.B. die Verordnung von Antidepressiva und Psychotherapie gehören, welche die Symptome der Depression lindern und dadurch zu einem besseren Schlaf führen. Ferner sollten Betroffene für eine geeignete Schlafhygiene sorgen und Entspannungstechniken in Betracht ziehen.

Schlafstörungen durch ADHS

Die Hyperaktivität und Impulsivität, die mit ADHS einhergehen, führen häufig dazu, dass Betroffene abends nicht zur Ruhe kommen und entspannen können. Auch können die bei ADHS häufig auftretenden Begleiterkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen zu zusätzlichen Schlafstörungen führen.

In erster Linie gilt es also ADHS als Grunderkrankung zu behandeln, um das Schlafverhalten positiv zu beeinflussen. Hierzu gehören neben einer medikamentösen Behandlung, zur Minderung der Hyperaktivität, auch verhaltenstherapeutische Maßnahmen und eine geeignete Schlafhygiene.

Sonstige Gründe der Schlaflosigkeit

Neben den bereits genannten psychischen und organischen Ursachen gibt es eine Reihe weiterer Faktoren, die Schlaflosigkeit begünstigen können. Dazu gehören altersbedingte Erkrankungen wie Demenz, der Konsum von Alkohol, die Einnahme bestimmter Medikamente wie Statine, aber auch chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck. Auch können Nahrungsunverträglichkeiten wie Histaminintoleranz, ein Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Vitamin D oder hormonelle Schwankungen im Rahmen des prämenstruellen Syndroms (PMS) den Schlaf beeinträchtigen.

Demenz

Demenz, insbesondere die Alzheimer-Krankheit, kann zu einer Störung des Tag-Nacht-Rhythmus führen, was als “Sundowning” bekannt ist. Betroffene können nachts unruhig werden und Schwierigkeiten haben, durchzuschlafen, was zu einer erhöhten Tagesmüdigkeit führt. Die Veränderungen im Gehirn, die mit Demenz einhergehen, können auch die Schlafmuster direkt beeinflussen und zu einem fragmentierten Schlaf führen.

Sofern Schlafstörungen auf Demenz zurückzuführen sind, kann eine ruhige Schlafumgebung, die Einhaltung regelmäßiger Schlafzeiten sowie die Vermeidung von Schlaf am Tag helfen, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu stabilisieren.

Alkohol

Obwohl Alkohol zunächst müde machen kann, beeinträchtigt er die Qualität des Schlafs erheblich. Nach dem Konsum von Alkohol ist der Schlaf oft unruhig, und die wichtigen REM-Schlafphasen werden verkürzt. Dies kann dazu führen, dass man sich am nächsten Tag unausgeruht und müde fühlt, obwohl man eine ausreichende Anzahl an Stunden geschlafen hat.

Um alkoholbedingte Schlafstörungen zu vermeiden, sollte ein Alkoholkonsum – insbesondere vor dem Schlafen gehen – vermieden werden. Anzumerken ist zudem, dass Alkohol auch diuretische Eigenschaften hat, was zu nächtlichem Erwachen führen kann, um die Toilette aufzusuchen, wodurch die Schlafqualität zusätzlich gestört wird.

Statine

Statine, die häufig zur Senkung des Cholesterinspiegels eingesetzt werden, können in einigen Fällen Schlafstörungen als Nebenwirkung haben. Einige Personen berichten von Schlaflosigkeit oder auch Alpträumen, die durch die Einnahme von Statine hervorgerufen werden. Die genauen Ursachen, weshalb Statine zu Schlafstörungen und/oder Alpträumen führen können ist derzeit noch nicht geklärt.

Sofern der Verdacht besteht, dass vorliegende Schlafstörungen auf die Einnahme von Statine zurückzuführen sind, sollte Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden. Unter Umständen besteht die Möglichkeit, das Medikament zu wechseln oder die Dosierung anzupassen, um die Schlafqualität zu verbessern.

Bluthochdruck

Studien haben gezeigt, dass Patienten mit einem nächtlichen erhöhten Blutdruck allgemein nicht nur schlechter schlafen sondern in der Nacht auch mehrfach erwachen, wodurch sich die Schlafqualität erheblich verschlechtert. Dies führt zu einer mangelnden Erholung und Tagesmüdigkeit, was wiederum den Blutdruck ansteigen lässt. Bluthochdruck und Schlafstörungen bedingen sich als gegenseitig.

Zudem können einige Medikamente gegen Bluthochdruck, wie Betablocker, zu Albträumen oder Schlafstörungen führen. Um den Schlaf nicht zu beeinträchtigen sollten die Medikamente gegen Bluthochdruck möglichst – nach Rücksprache mit Ihrem Arzt – morgens eingenommen werden. Zudem sollte auf eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung geachtet werden, um den Blutdruck zu senken.

Histaminintoleranz

Histaminintoleranz kann zu einer Reihe von Symptomen führen, darunter auch Schlafstörungen. Histamin spielt bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus eine Rolle, wodurch erhöhte Histaminwerte zu Einschlafstörungen oder Durchschlafstörungen führen können. Zudem können Betroffene mit einer Histaminintoleranz nachts verstärkt an Symptomen wie Juckreiz oder Verdauungsstörungen leiden, wodurch der Schlaf ebenfalls gestört wird.

In erster Linie sollten histaminreiche Lebensmittel gemieden werden, um Schlafstörungen oder sonstige Symptome einer Histaminintoleranz zu verhindern. Zusätzlich können Antihistaminika oder Nahrungsergänzungsmittel, die den Abbau von Histamin durch das Enzym DAO unterstützen, eingenommen werden.

Vitamin D Mangel

Vitamin D beeinflusst neben diversen anderen Körperfunktionen auch den Schlaf, wie eine durchgeführte Studie mit 89 Probanden zwischen 20 und 50 Jahren gezeigt hat. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Einnahme von Vitamin D die Schlafqualität verbessert und die Schlafdauer erhöht. Als Ursache wird derzeit vermutet, dass sich ein Vitamin-D-Mangel negativ auf die Produktion von Serotonin und Melatonin auswirkt, wodurch es zu Schlafstörungen kommen kann.

Sofern die von Schlafstörungen betroffenen Personen an einem Vitamin D Mangel leiden, sollte dieser durch die Gabe entsprechender Nahrungsergänzungsmittel behandelt werden. Um eine ausreichende Dosierung zu gewährleisten und gleichzeitig eine Überdosierung zu vermeiden, sollte die Einnahme eines entsprechenden Präparats ausschließlich nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

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Schlafstörungen: Symptome

Schlafstörungen können sich durch eine Vielzahl von Symptomen äußern, die sowohl am Tag als auch in der Nacht auftreten können. Zu den häufigsten Symptomen von Schlafstörungen gehören

  • Einschlafstörungen
  • Durchschlafstörungen
  • übermäßige Tagesmüdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Depressionen
  • Angstzustände.

Die Symptome beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen, sondern auch deren Leistungsfähigkeit im Alltag. Zudem erhöhen sich durch Schlafstörungen das Risiko für weitere Folgeerkrankungen, wie z.B. Herzkreislauferkrankungen.

Schlafstörungen: Behandlung

Da Schlafstörungen den Alltag der Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann, sollte die Suche nach dem Auslöser für die Schlafstörungen oberste Priorität haben. Hierauf aufbauend lässt sich eine geeignete und individuelle Behandlung ableiten. Zu beachten ist, dass der Therapieerfolg häufig vom Schweregrad der Schlafstörung abhängt. Auch die Kombination aus verschiedenen bzw. sich ergänzenden Ansätzen kann erfolgsversprechend sei, um sowohl eine kurzfristige als auch eine langfristige Verbesserung zu erzielen.

Verhaltens- und Schlaftherapie

Eine Verhaltens- und Schlaftherapie, insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (CBT-I), ist eine effektive Methode zur Behandlung von Schlafstörungen. CBT-I zielt u.a. darauf ab, die Gedanken und Verhaltensweisen der Betroffenen zu ändern, die den Schlaf negativ beeinträchtigen. Die CBT-I beinhaltet Techniken wie die sog. Stimuluskontrolle sowie Schlafrestriktionen, die darauf abzielen, einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus zu fördern.

Die Betroffenen lernen auch, Sorgen und Gedanken, die mit dem Schlaf verbunden sind, zu identifizieren und zu hinterfragen. Die Verhaltens- und Schlaftherapie wird häufig als erster Behandlungsansatz für chronische Schlafstörungen empfohlen, da es nicht medikamentöser Behandlungsansatz ist, welcher eine langfristige Veränderungen im Schlafverhalten bewirken soll.

Verbesserung der Schlafhygiene

Die Verbesserung der Schlafhygiene ist ein wesentlicher Faktor bei der Behandlung von Schlafstörungen. Eine gute Schlafhygiene besteht aus der Schaffung einer schlaffördernden Umgebung und die Etablierung von Routinen, die den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus unterstützen. Dazu gehört beispielsweise, dass das Schlafzimmer dunkel, kühl und ruhig sein sollte und de Betroffenen vor dem Schlafengehen auf stimulierende Aktivitäten wie die Nutzung von elektronischen Geräten verzichten.

Auch regelmäßige Schlafenszeiten, die Vermeidung von Koffein und schweren Mahlzeiten vor dem Schlafengehen sowie körperliche Aktivität während des Tages können dazu beitragen, die Schlafqualität zu verbessern. Die Verbesserung der Schlafhygiene ist häufig einfach umzusetzen, bei einem gleichzeitig hohen positiven Einfluss auf das Schlafverhalten.

Entspannungstechniken

Entspannungstechniken helfen dabei Stress und Angst zu reduzieren und den Körper auf den Schlaf vorzubereiten. Hierzu gehören Techniken wie tiefe Atemübungen, progressive Muskelentspannung, Meditation und Yoga, welche nicht nur das Einschlafen erleichtern sondern auch zu einem tieferen und erholsameren Schlaf beitragen können.

Entspannungstechniken sollten nach Möglichkeit, neben der Verbesserung der Schlafhygiene, in die abendliche Routine integriert werden. Betroffene berichten häufig, das abendliche Entspannungstechniken nicht nur zu einem schnelleren Einschlafen führen, sondern auch nächtliches Erwachen reduziert wird.

Medikamente

Im Fall von schwerwiegenden Schlafstörungen kann eine medikamentöse Behandlung angezeigt sein, wobei verschiedene Arten von Schlafmitteln zur Verfügung stehen. Als mögliche Behandlungsansätze stehen Benzodiazepine, Nicht-Benzodiazepin-Schlafmittel oder Antidepressiva zur Verfügung. Auch die Einnahme von Melatonin kann einen positiven Einfluss auf das Schlafverhalten haben.

Die Einnahme von Medikamenten zur Behandlung von Schlafstörungen sollte ausschließlich nach Rücksprache bzw. unter Aufsicht des behandelnden Arztes erfolgen, um eine Abhängigkeit oder etwaige Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu verhindern.

Akupunktur

Akupunktur ist eine alternative Behandlungsmethode, die sich positiv auf Schlafstörungen auswirken kann. Dieser Behandlungsansatz entstammt der traditionellen chinesische Medizin, wodurch das Gleichgewicht der Energie gefördert werden soll. Insbesondere wird angenommen, dass Akupunktur dabei helfen kann Stress und Angst zu reduzieren, die häufig mit Schlafproblemen einhergehen.

Akupunktur ist besonders als Ergänzung zu anderen Behandlungsmöglichkeiten geeignet, wenn ein nicht-medikamentöser Behandlungsansatz bevorzugt wird.

Hypnose

Die Hypnose ist ein weiterer alternativer Therapieansatz zur Behandlung von Schlafstörungen. Durch die Hypnose wird der Betroffene in einen Zustand tiefer Entspannung versetzt. Die kann helfen, negative Gedanken und Sorgen, die den Schlaf stören, zu reduzieren und das Unterbewusstsein zu trainieren, um gesunde Schlafmuster zu entwickeln. Die Hypnose kann besonders für Betroffene hilfreich sein, die unter psychologischen Schlafhindernissen leiden, wie etwa Angstzuständen oder stressbedingten Schlafproblemen.

Die Effektivität einer Hypnose kann von Person zu Person variieren, wobei der behandelnde Hypnotherapeut inklusive seiner Erfahrung mit der Behandlung von Schlafstörungen einen wesentlichen Einfluss auf den Erfolg der Hypnotherapie hat. Insbesondere für Personen die einen nicht-medikamentösen Behandlungsansatz bevorzugen kann die Hypnose eine unterstützende Alternative darstellen.

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Fazit

Im Ergebnis stellen Schlafstörungen eine komplexe und belastende Erkrankung dar, die eine Vielzahl von Ursachen und Symptomen aufweist. Ebenso Vielfältig wie die Ursachen und Symptome sind die Behandlungsmöglichkeiten der Schlafstörung. Maßgeblich für den Erfolg der Behandlung ist die Identifizierung der Ursache der Schlafstörung. Sofern die Ursache identifiziert wurde lässt sich hieraus ein ganzheitlicher Behandlungsplan entwickeln, welcher nicht nur die Symptomatik sondern auch die zugrundeliegende Ursache behandelt.

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